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Dämmung Haus Kosten und was du darüber wissen solltest

Eine gute Dämmung hilft, die Wärme im Haus zu halten. So musst du weniger heizen. Deine Energierechnung wird kleiner und dein Zuhause fühlt sich angenehmer an. Viele Menschen denken deshalb darüber nach, ihr Haus zu dämmen. Aber was kostet das eigentlich? Und wovon hängt der Preis ab? In diesem Artikel erfährst du mehr über die Kosten verschiedener Dämmarten und worauf du achten solltest.

Warum Dämmung Geld spart

Wenn dein Haus schlecht gedämmt ist, geht viel Wärme verloren. Diese Wärme entweicht über das Dach, die Wände, den Boden oder die Fenster. Deine Heizung muss dann mehr arbeiten, um es warmzuhalten. Das kostet Energie. Und das sieht man auf der Rechnung. Mit einer guten Dämmung bleibt die Wärme besser im Haus. Du brauchst weniger zu heizen. So sparst du Geld. Wie viel du sparst, hängt davon ab, wie gut dein Haus jetzt gedämmt ist. Bei älteren Häusern gibt es oft viel zu verbessern. Neue Häuser sind meist schon besser gedämmt. Wenn dein Haus noch kaum gedämmt ist, kann die Ersparnis groß sein. Die Kosten holen sich dann oft schon nach wenigen Jahren wieder rein.

Was kostet eine Dachdämmung?

Über das Dach geht sehr viel Wärme verloren. Deshalb ist eine Dachdämmung oft ein guter erster Schritt. Du kannst das Dach von innen oder von außen dämmen. Bei einem Schrägdach ist die Dämmung von innen meistens günstiger. Das Dämmmaterial wird dabei auf der Innenseite des Daches angebracht. Das kostet im Schnitt zwischen 30 und 60 Euro pro Quadratmeter. Wenn du das Dach von außen dämmen willst, wird es teurer. Dann muss die Dacheindeckung entfernt und neu gemacht werden. Diese Methode ist besonders sinnvoll bei einer Dachsanierung. Die Preise liegen oft zwischen 70 und 120 Euro pro Quadratmeter. Bei einem Flachdach ist die Dämmung etwas komplizierter. Die Kosten liegen dann meistens zwischen 80 und 130 Euro pro Quadratmeter.

Wie teuer ist eine Fassadendämmung?

Auch über die Wände verliert dein Haus Wärme. Es gibt verschiedene Arten, um die Wände zu dämmen. Welche Methode passt, hängt von der Bauweise ab. Bei der Kerndämmung wird Dämmmaterial in den Hohlraum zwischen der Außen- und Innenwand gespritzt. Das ist oft die günstigste Lösung. Die Kosten liegen im Schnitt zwischen 15 und 30 Euro pro Quadratmeter. Die Arbeit ist meist an einem Tag erledigt und verursacht wenig Schmutz. Wenn dein Haus keine Hohlwand hat, wie es bei alten Gebäuden oft der Fall ist, kannst du die Wand von innen oder außen dämmen. Die Innendämmung ist günstiger, verkleinert aber den Wohnraum etwas. Die Kosten liegen zwischen 40 und 80 Euro pro Quadratmeter. Eine Außendämmung kostet mehr, aber der Innenraum bleibt erhalten. Dafür musst du mit 90 bis 140 Euro pro Quadratmeter rechnen.

Kosten für die Dämmung von Boden und Keller

Auch über den Boden geht Wärme verloren. Besonders wenn du einen Keller oder eine Kriechkeller hast, ist eine Bodendämmung sinnvoll. Dabei wird Dämmmaterial unter die Bodenplatte angebracht. Das kostet durchschnittlich zwischen 25 und 50 Euro pro Quadratmeter. Wenn der Kriechkeller zu niedrig ist, kann auch der Boden des Kellers gedämmt werden. Das ist etwas günstiger, zwischen 20 und 35 Euro pro Quadratmeter. Auch wenn die Ersparnis kleiner ist, hilft es gegen kalte Füße und Feuchtigkeit.

Fenster und Glas austauschen

Alte Fenster mit Einfachverglasung lassen viel Wärme durch. Doppel- oder Dreifachverglasung hält die Wärme besser im Haus. HR++ Glas ist eine gute Wahl für viele Häuser. Es dämmt gut und ist bezahlbar. Die Kosten liegen bei etwa 100 bis 150 Euro pro Quadratmeter inklusive Einbau. Willst du noch besseren Schutz, kannst du auf Dreifachverglasung setzen. Das kostet mehr, etwa 150 bis 200 Euro pro Quadratmeter. Aber nicht alle Rahmen sind dafür geeignet. Manchmal müssen auch die Fensterrahmen getauscht werden. Dann wird es noch teurer.

Wovon hängen die Gesamtkosten ab?

Wie viel du bezahlst, hängt von mehreren Dingen ab. Die Größe deines Hauses spielt eine große Rolle. Je mehr Fläche du dämmen willst, desto teurer wird es. Auch das Dämmmaterial macht einen Unterschied. Manche Materialien sind teurer als andere. Auch der Zugang zur Fläche zählt. Wenn der Bereich schwer erreichbar ist, dauert die Arbeit länger. Die Preise können auch je nach Firma unterschiedlich sein. Es lohnt sich also, mehrere Angebote einzuholen. Achte auch auf die Erfahrung der Firma und ob eine Garantie angeboten wird.

Gibt es Förderungen für die Dämmung?

Der Staat möchte, dass mehr Menschen ihr Haus dämmen. Deshalb gibt es Förderungen. Wenn du zwei oder mehr Bereiche dämmen lässt, bekommst du Geld zurück. Zum Beispiel bei Dach- und Fassadendämmung zusammen. Die Förderung läuft über die sogenannte Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG). Wie viel du bekommst, hängt von der Art der Dämmung und der Fläche ab. Meist liegt die Förderung zwischen 10 und 30 Prozent der Kosten. Du musst den Antrag selbst stellen. Wichtig ist, dass ein Fachbetrieb die Arbeiten ausführt.

Wie schnell lohnt sich die Dämmung?

Dämmung kostet Geld, aber spart auf Dauer Energie. Du bekommst die Ausgaben also mit der Zeit zurück. Wie schnell, hängt von deinem aktuellen Verbrauch, der Dämmung und dem Energiepreis ab. Bei einer Kerndämmung oder Bodendämmung hast du das Geld oft nach fünf Jahren wieder drin. Dachdämmung oder Außendämmung dauern meist etwas länger, bringen aber auch mehr Einsparung.

Worauf musst du achten, wenn du dämmen willst?

Bevor du loslegst, solltest du überlegen, wo dein Haus am meisten Wärme verliert. Auch dein Budget spielt eine Rolle. Es ist nicht nötig, alles auf einmal zu machen. Du kannst Schritt für Schritt vorgehen. Fang dort an, wo du am meisten einsparen kannst. Achte darauf, dass dein Haus weiterhin gut belüftet ist. Denn ein gedämmtes Haus muss trotzdem atmen können. Sonst bekommst du Probleme mit Feuchtigkeit. Lass dich deshalb gut beraten. Dann kannst du sicher sein, dass du die richtige Entscheidung triffst.