Warum Mauern verputzen das Haus schützt und schön macht
Mauer verputzen ist nicht nur für ein schönes Aussehen wichtig. Eine verputzte Mauer schützt das Haus vor Feuchtigkeit und Kälte. Nasser Regen kann durch unverputzte Ziegel oder Steine in das Haus gelangen. Das macht die Wände im Inneren feucht und es können Schimmel oder Schäden entstehen. Putz bildet eine feste Schicht auf der Mauer und hält Wasser draußen. Auch Wärme bleibt im Haus, weil der Putz isoliert. So hilft das Mauer verputzen beim Energiesparen und hält das Zuhause warm. Außerdem können Risse und kleine Löcher durch Putz versteckt werden. So sieht die Wand wieder sauber und glatt aus.
Die richtigen Werkzeuge und Materialien für das Mauer verputzen
Für das Mauer verputzen braucht man keine komplizierten Geräte. Mit wenigen Werkzeugen kann jeder eine Mauer neu verputzen. Wichtig sind eine Glättkelle, eine Maurerkelle, ein Quast und ein Mörtelkübel. Bei großen Flächen hilft auch eine lange Latte oder ein Brett, um den Putz glatt zu ziehen. Der Putz selbst kommt meist als fertiges Pulver aus dem Baumarkt. Er wird mit Wasser angerührt. Manchmal braucht die Mauer eine Grundierung, damit der Putz besser hält. Alte Nägel, Staub oder lose Steine entfernt man am besten vor dem Mauer verputzen. Handschuhe und eine Schutzbrille schützen die Hände und die Augen.
Schritt für Schritt: So gelingt das Mauer verputzen
Zu Beginn sollte die Mauer sauber und trocken sein. Man trägt zuerst eine dünne Schicht Putz als Unterlage auf, dieser Grundputz sorgt für guten Halt. Nach etwas Trocknungszeit folgt der eigentliche Putz. Mit der Glättkelle bringt man die Masse auf die Mauer und verteilt sie gleichmäßig. Für Ecken und Kanten nimmt man die Maurerkelle. Mit langen, gleichmäßigen Bewegungen wird der Putz geglättet. Man arbeitet immer von unten nach oben. Ist der ganze Bereich bedeckt, kann man die Oberfläche noch weiter glätten oder eine Struktur einarbeiten. Nach dem Mauer verputzen lässt man alles gut trocknen. Nur so entstehen keine Risse. Wichtig ist, dass das Wetter stimmt: Bei starkem Regen oder Frost sollte man lieber warten.
Tipps und Fehler beim Mauer verputzen vermeiden
Schon kleine Unaufmerksamkeiten können das Ergebnis beim Mauer verputzen beeinflussen. Zu dicker Putz reißt leicht, zu dünner hält nicht gut. Lieber in zwei dünnen Schichten statt in einer dicken arbeiten. Es ist wichtig, dass der Untergrund nicht staubig oder nass ist, sonst haftet der Putz nicht richtig. Ecken und Fensterränder brauchen etwas mehr Zeit und Sorgfalt. Handwerkern gelingt das Mauer verputzen leichter, wenn sie ruhig und ohne Eile arbeiten. Bleiben doch kleine Fehler sichtbar, können diese nach dem Trocknen meistens noch mit feinem Schleifpapier ausgeglichen werden. Wer sich unsicher fühlt, probiert das Mauer verputzen zuerst an einer kleinen Stelle.
Häufig gestellte Fragen zum Mauer verputzen
- Wie lange muss frischer Putz an der Mauer trocknen? Frischer Putz sollte mindestens zwei Tage trocknen, besser sind vier bis fünf Tage. Je kälter oder feuchter die Luft ist, desto länger braucht er. Erst dann kann Farbe oder Tapete auf den Putz kommen.
- Wann ist der beste Zeitpunkt für das Mauer verputzen? Der beste Zeitpunkt für das Mauer verputzen ist bei trockener, milder Witterung. Es sollte nicht zu kalt sein, sonst trocknet der Putz nicht richtig. Starke Sonne oder Regen vermeiden.
- Kann man eine Mauer mit alten Putz einfach überputzen? Man kann eine Mauer mit alten Putz überputzen, aber nur wenn der alte Putz fest sitzt. Lose oder bröckelige Stellen vorher entfernen. Bei sehr alten Mauern hilft manchmal eine Grundierung.
- Welche Putze gibt es für das Mauer verputzen? Für das Mauer verputzen gibt es Kalkputz, Gipsputz und Zementputz. Jede Sorte hat eigene Vorteile. Zementputz ist für feuchte Stellen geeignet. Gips- und Kalkputz sind für Wohnräume beliebt.
- Muss man beim Mauer verputzen besonderen Schutz tragen? Handschuhe und Schutzbrille sind beim Mauer verputzen sinnvoll. Der Mörtel oder Putz kann die Haut reizen und die Augen schaden. Bei viel Staub hilft auch eine Maske.

